- Kosten: Die Gründung einer UG kostet 2026 ohne Stammkapital rund 315 bis 460 € mit Musterprotokoll und 565 bis 1.010 € mit individuellem Gesellschaftsvertrag. Enthalten sind Notargebühren nach dem GNotKG, 150 € Handelsregister und die Gewerbeanmeldung.
- Ablauf und Dauer: 7 Schritte von Gesellschaftsvertrag über Notar, Geschäftskonto, Handelsregister und Transparenzregister bis zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Realistisch 2 bis 4 Wochen, mit Musterprotokoll und Online-Beurkundung 1 bis 2 Wochen.
- Die gesetzliche Rücklage ist der eigentliche Preis: Ein Viertel des Jahresüberschusses nach Steuern fließt in die Rücklage, bis 25.000 € erreicht sind (§ 5a Abs. 3 GmbHG). Bei 40.000 € Gewinn vor Steuern dauert das rund 3,6 Jahre, bei 100.000 € rund 1,4 Jahre.
- Steuern wie bei der GmbH: 15 % Körperschaftsteuer plus Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, in Berlin zusammen rund 30,2 % auf den einbehaltenen Gewinn. Kein Gewerbesteuer-Freibetrag, Bilanz statt EÜR, Offenlegung ist Pflicht. Die UG ist keine GmbH light.
- Steuerberater ab Tag 1: b’steuern verkauft kein separates Gründungspaket mehr. Du startest direkt in der laufenden Betreuung ab 299 € pro Monat für Juristische Personen plus 399 € Onboarding, im ersten Geschäftsjahr als Gründer-Jahrespauschale.
UG gründen 2026: das Wichtigste in 60 Sekunden
Kurz gesagt: Die Gründung einer UG (haftungsbeschränkt) läuft 2026 in 7 Schritten und dauert vom Notartermin bis zur Eintragung meist 2 bis 4 Wochen. Das Stammkapital beginnt bei 1 €, muss aber vollständig in Geld eingezahlt werden; Sacheinlagen sind ausgeschlossen (§ 5a Abs. 1 und 2 GmbHG). Die Gründungskosten liegen ohne Stammkapital bei rund 315 bis 460 € mit Musterprotokoll und bei 565 bis 1.010 € mit individuellem Gesellschaftsvertrag. Danach gilt die Pflicht, ein Viertel des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage einzustellen, bis 25.000 € erreicht sind (§ 5a Abs. 3 GmbHG).
Die UG ist keine GmbH light. Buchführungspflicht, Bilanz, Offenlegung, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer gelten identisch. Der einzige echte Unterschied ist das Startkapital, und der Preis dafür ist die Rücklage. Dieser Artikel ist für Gründerinnen und Gründer, die eine UG (haftungsbeschränkt) planen oder gerade den Notartermin hinter sich haben.
Was ist eine UG und für wen lohnt sie sich?
Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist keine eigene Rechtsform, sondern eine Variante der GmbH nach § 5a GmbH-Gesetz (GmbHG). Sie wird oft „Mini-GmbH“ oder „1-Euro-GmbH“ genannt, weil das Stammkapital bei 1 € beginnt. Es gelten dieselben Pflichten wie bei der GmbH, dazu die Rücklagepflicht.
Eine UG (haftungsbeschränkt) lohnt sich, wenn du die Haftung begrenzen willst, aber die 25.000 € Stammkapital einer GmbH nicht binden kannst oder willst. Sie lohnt sich nicht, wenn du kurzfristig Investoren aufnehmen oder größere Verträge mit Konzernen schließen willst: dort wird die UG als Signal für dünne Kapitaldecke gelesen.
Für die UG spricht ein Geschäftsmodell mit geringem Kapitalbedarf und Einnahmen ab dem ersten Jahr, etwa Beratung, Software, Agenturleistungen oder E-Commerce ohne großes Warenlager. Gegen sie spricht ein Modell, das erst Kapital verbrennt, bevor es Umsatz macht: die Rücklagepflicht bindet dann Geld, das du für Wachstum brauchst. Wenn du noch schwankst, hilft der direkte Unterschied zwischen UG und GmbH; kannst du das Kapital aufbringen, ist der Weg über die GmbH-Gründung meist der schlankere.
Welche Voraussetzungen gelten für die Gründung einer UG?
Für eine UG brauchst du mindestens eine Person als Gesellschafter, mindestens einen Geschäftsführer, einen notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag oder ein Musterprotokoll, eine Geschäftsanschrift in Deutschland, ein Geschäftskonto für den Einzahlungsnachweis und Stammkapital ab 1 €, das vollständig in Geld einzuzahlen ist. Der Firmenname muss den Zusatz „UG (haftungsbeschränkt)“ tragen.
Drei Punkte, an denen es in der Praxis hakt:
- Musterprotokoll nur bis drei Gesellschafter. Das vereinfachte Verfahren nach § 2 Abs. 1a GmbHG steht höchstens drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer offen. Ab dem vierten Gesellschafter brauchst du zwingend einen individuellen Vertrag.
- Keine Sacheinlagen. Das Stammkapital muss bar eingezahlt werden; § 5a Abs. 2 Satz 2 GmbHG schließt Sacheinlagen aus. Laptop, Auto oder Software kannst du nicht einbringen, sondern verkaufst sie der UG später ganz normal.
- Geschäftskonto vor der Eintragung. Ohne Einzahlungsbeleg meldet der Notar nicht an. Banken prüfen bei Kapitalgesellschaften streng, plane hier eine bis zwei Wochen ein.
UG gründen: der Ablauf in 7 Schritten
Die Gründung einer UG folgt einer festen Reihenfolge. Jeder Schritt setzt den vorherigen voraus, und der häufigste Zeitverlust entsteht dort, wo jemand die Reihenfolge tauscht.
- Gesellschaftsvertrag oder Musterprotokoll festlegen. Firma, Sitz, Unternehmensgegenstand, Stammkapital, Anteile und Geschäftsführung. Nimm die Gründungskosten-Klausel auf, sonst darf die UG ihre eigene Gründung nicht bezahlen.
- Notarielle Beurkundung. Vor Ort oder per Videokommunikation nach § 2 Abs. 3 GmbHG. Der Notar beurkundet Vertrag, Gesellschafterliste und Geschäftsführerbestellung.
- Geschäftskonto eröffnen und Stammkapital einzahlen. Konto lautet auf die „UG (haftungsbeschränkt) i. G.“. Verwendungszweck „Stammeinlage“, sonst erkennt das Registergericht die Zahlung oft nicht an.
- Anmeldung zum Handelsregister. Der Notar reicht elektronisch beim Registergericht ein, sobald der Einzahlungsnachweis vorliegt.
- Eintragung. Erst mit der Eintragung entsteht die UG als juristische Person. Vorher haftet, wer im Namen der Gesellschaft handelt, persönlich und solidarisch (§ 11 Abs. 2 GmbHG).
- Transparenzregister und Gewerbeanmeldung. Die wirtschaftlich Berechtigten sind unverzüglich an das Transparenzregister zu melden (§ 20 GwG). Parallel meldest du das Gewerbe beim Gewerbeamt an (§ 14 GewO); das Amt informiert Finanzamt, IHK und Berufsgenossenschaft.
- Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Elektronisch über ELSTER innerhalb eines Monats nach Betriebseröffnung (§ 138 Abs. 1b AO). Hier legst du Versteuerungsart und Gewinnprognose fest, und hier setzt das Finanzamt deinen Voranmeldungszeitraum. Kläre diesen Punkt aktiv, statt den Bescheid abzuwarten.
Wie lange dauert es, eine UG zu gründen?
Eine UG-Gründung dauert in der Regel 2 bis 4 Wochen vom Notartermin bis zur Eintragung im Handelsregister. Mit Musterprotokoll, vorbereitetem Geschäftskonto und Online-Beurkundung sind 1 bis 2 Wochen realistisch. Bis die Steuernummer vom Finanzamt kommt, vergehen nach dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung weitere 1 bis 4 Wochen.
Die drei Bremsen sind fast immer dieselben: die Kontoeröffnung, die Auslastung des Registergerichts und ein Firmenname, den die IHK erst prüfen muss. Den Namen kannst du vorab kostenlos bei deiner IHK auf Eintragungsfähigkeit prüfen lassen. Das kostet zwei Tage und spart im Zweifel drei Wochen.
Kann ich eine UG online gründen?
Ja. Seit August 2022 kann der Gesellschaftsvertrag einer UG per Videokommunikation über das Online-Verfahren der Bundesnotarkammer beurkundet werden (§ 2 Abs. 3 GmbHG). Handelsregisteranmeldung, Transparenzregister, Gewerbeanmeldung und der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung laufen ebenfalls digital. Die Notargebühren sind online dieselben wie vor Ort. Gespart wird Zeit, nicht Geld.
Was online nicht geht: die Beurkundung mit Sacheinlagen, und der Identitätsnachweis ohne elektronischen Personalausweis oder eID-fähiges Dokument. Prüfe das vor dem Termin, sonst wird aus dem Videotermin doch eine Anreise.
Was kostet die Gründung einer UG?
Die Gründung einer UG kostet 2026 ohne Stammkapital rund 315 bis 460 € mit Musterprotokoll und 565 bis 1.010 € mit individuellem Gesellschaftsvertrag. Darin enthalten sind Notargebühren nach dem GNotKG, 150 € für die Eintragung ins Handelsregister nach der Handelsregistergebührenverordnung und die Gewerbeanmeldung, deren Höhe die Kommune festlegt.
Ein Kostenpunkt, den fast jeder übersieht. Die Beitragsbefreiung für Existenzgründer nach § 3 Abs. 3 IHKG gilt für natürliche Personen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind. Eine UG ist eingetragen, also greift sie nicht. Rechne ab dem ersten Jahr mit dem IHK-Grundbeitrag deiner Kammer.
Was kostet eine UG laufend?
Nach der Gründung entstehen laufende Kosten, die in den meisten Gründungsrechnern fehlen: Buchführung und Jahresabschluss, IHK-Beitrag, Geschäftskonto und gegebenenfalls Lohnabrechnung für den Geschäftsführer. Weil die UG bilanzieren muss, ist der Jahresabschluss aufwendiger als eine EÜR. Was dabei konkret zu tun ist, steht im Detail unter Jahresabschluss der UG.
Was die gesetzliche Rücklage im ersten Geschäftsjahr bedeutet
Eine UG muss ein Viertel des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses in eine gesetzliche Rücklage einstellen (§ 5a Abs. 3 GmbHG). Erreicht das Stammkapital durch eine Kapitalerhöhung 25.000 €, entfallen die UG-Sonderregeln und die Gesellschaft firmiert als GmbH (§ 5a Abs. 5 GmbHG). Eine Frist dafür gibt es nicht, die Rücklage ist der einzige Taktgeber.
Entscheidend ist ein Detail, das die meisten Rechner unterschlagen: die 25 % werden vom Jahresüberschuss nach Steuern berechnet, nicht vom Gewinn vor Steuern. Das verlängert den Weg zur GmbH deutlich. Die folgende Modellrechnung nimmt einen Berliner Hebesatz von 410 %, also eine Gesamtbelastung von rund 30,2 % aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer:
Vereinfachte Modellrechnung ohne Gewinnausschüttung und ohne Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Gewerbeertrag. Sie zeigt die Größenordnung, nicht deinen Bescheid.
Die Rücklage ist kein Sparbuch, sondern eine Ausschüttungssperre. Das Geld liegt auf dem Konto und fühlt sich verfügbar an, ist es aber nicht. Wer im dritten Jahr feststellt, dass er sich nie etwas ausschütten durfte, hat nicht zu wenig verdient, sondern zu spät geplant. Florian Gössmann-Schmitt, Steuerberater bei b’steuern
Die Umstellung auf die GmbH läuft über eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (§ 57c GmbHG) und braucht wieder Notar und Registergericht. Was danach gilt, steht unter Steuerberatung für die GmbH.
Welche Steuern zahlt eine UG?
Eine UG zahlt 15 % Körperschaftsteuer (§ 23 Abs. 1 KStG), darauf 5,5 % Solidaritätszuschlag und zusätzlich Gewerbesteuer aus der Steuermesszahl von 3,5 % multipliziert mit dem Hebesatz der Gemeinde. In Berlin ergibt das zusammen rund 30,2 % auf den einbehaltenen Gewinn. Schüttest du aus, kommen 25 % Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag beim Gesellschafter hinzu.
Zwei Punkte, die für die UG anders liegen als für ein Einzelunternehmen:
- Kein Gewerbesteuer-Freibetrag. Die 24.500 € nach § 11 Abs. 1 GewStG gelten nur für natürliche Personen und Personengesellschaften. Eine UG zahlt ab dem ersten Euro Gewerbeertrag.
- Bilanz statt EÜR. Als Kapitalgesellschaft bist du ab Tag 1 buchführungs- und bilanzierungspflichtig (§ 264 HGB) und musst den Jahresabschluss offenlegen (§ 325 HGB). Kleinstkapitalgesellschaften dürfen ihn stattdessen hinterlegen (§ 326 Abs. 2 HGB), was die meisten UGs betrifft.
Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums abzugeben (§ 18 Abs. 1 UStG). Ob monatlich oder vierteljährlich, legt das Finanzamt nach deinem Fragebogen fest. Für die längere Planung relevant: Der Körperschaftsteuersatz sinkt ab 2028 in fünf Jahresschritten von 15 % auf 10 %.
UG-Gründungspakete: welche Angebote es gibt
UG-Gründungspakete reichen vom reinen Vorlagenpaket unter 100 € bis zum Komplettservice zwischen 300 und 800 € plus Notarkosten. Sie unterscheiden sich weniger im Preis als in dem, was nach der Eintragung passiert. Die günstigen Pakete enden mit dem Handelsregisterauszug, also genau dort, wo die teuren Fehler anfangen.
Vorlagenpakete liefern ein geprüftes Musterprotokoll und eine Ablauf-Checkliste, meist unter 100 € zuzüglich Notar und Amt. Komplettservices koordinieren zusätzlich den Notar, prüfen den Firmennamen und helfen beim Fragebogen, für 300 € bis 800 € Servicegebühr. Beides kauft Zeit, keine laufende Betreuung.
Laufende Betreuung statt Gründungspaket: der Weg bei b’steuern
b’steuern verkauft kein separates Gründungspaket mehr. Statt eines einmaligen Setups, das nach zwei Monaten ausläuft, startest du direkt in der laufenden Betreuung: Buchhaltungs-Setup, Anbindung des Geschäftskontos, Belegprozess und der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung sind der erste Monat eines Dauermandats.
Für eine UG gelten dieselben Pakete wie für die GmbH, weil beide Juristische Personen sind: Selbststarter ab 299 €, Vorsorge ab 359 € und Rundumservice ab 449 € pro Monat, dazu einmalig 399 € Onboarding. Als Gründer zahlst du im ersten Geschäftsjahr eine Jahres-Pauschale statt der regulären Monatspreise. Die Höhe klären wir im kostenlosen Erstgespräch, weil sie vom tatsächlichen Volumen im Gründungsjahr abhängt. Die vollständige Staffel steht unter Preise.
Welcher Steuerberater begleitet eine UG ab der Gründung?
Ein Steuerberater, der die UG ab der Gründung begleitet, übernimmt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, das Buchhaltungs-Setup, die Kontoanbindung, die Umsatzsteuer-Voranmeldung, die Eröffnungsbilanz und später Jahresabschluss und Offenlegung. Bei b’steuern ist das die laufende Betreuung ab 299 € pro Monat für Juristische Personen, im ersten Geschäftsjahr als Gründer-Jahrespauschale mit benanntem Berater.
Worauf es bei der Auswahl praktisch ankommt: Erreichbarkeit, ein fester Ansprechpartner statt einer Sammeladresse, Festpreis statt Stundenzettel und die Bereitschaft, in deinen Tools zu arbeiten. b’steuern arbeitet unter anderem mit Lexware, sevDesk, Qonto, Candis und BuchhaltungsButler, und es gibt keinen DATEV-Zwang in die eine oder andere Richtung.
Die Betreuung läuft bundesweit digital, der Kanzleisitz ist Berlin. Was zur laufenden UG-Betreuung gehört, steht unter Steuerberatung für die UG. b’steuern hat 4,8 Sterne auf Google.
Die häufigsten Fehler bei der UG-Gründung
- Mit 1 € gründen. Rechtlich möglich, wirtschaftlich riskant: die Notarkosten übersteigen das Kapital sofort, und die UG ist ab Tag 1 überschuldet. Starte mit 500 € bis 1.000 €.
- Gründungskosten-Klausel vergessen. Ohne ausdrückliche Regelung im Gesellschaftsvertrag darf die UG ihre eigenen Gründungskosten nicht tragen. Sie bleiben dann privat bei dir hängen.
- Rechnungen auf die Privatperson. Belege aus der Gründungsphase gehören auf die „UG i. G.“, sonst ist die Vorsteuer verloren.
- Verwendungszweck vergessen. Steht auf der Überweisung nicht „Stammeinlage“, erkennt das Registergericht die Einzahlung häufig nicht an.
- Rücklage nicht eingeplant. Wer die 25 % erst beim Jahresabschluss entdeckt, hat oft schon ausgeschüttet, was gesperrt war.
UG gründen in Berlin: was hier anders läuft
In Berlin ist das Amtsgericht Charlottenburg zentral für alle Handelsregistereintragungen zuständig, die Gewerbeanmeldung läuft über das Ordnungsamt des jeweiligen Bezirks und die Pflichtmitgliedschaft besteht bei der IHK Berlin. Der Gewerbesteuer-Hebesatz liegt bei 410 %, was im Bundesvergleich im Mittelfeld liegt.
Praktisch heißt das: Die Zuständigkeit ist einfach, die Bearbeitungszeit am Amtsgericht Charlottenburg schwankt aber mit der Auslastung. Wer im Sommer oder zum Jahreswechsel anmeldet, sollte eher mit vier als mit zwei Wochen rechnen. Die Namensprüfung übernimmt die IHK Berlin vorab und kostenlos.
Fazit: was die Gründung einer UG wirklich verlangt
Die Frage am Anfang war, was eine UG-Gründung 2026 kostet und wie lange sie dauert. Die Antwort: rund 315 bis 460 € mit Musterprotokoll, 2 bis 4 Wochen bis zur Eintragung und danach ein Viertel des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage, bis 25.000 € stehen. Das Startkapital ist der einzige Punkt, an dem die UG einfacher ist als die GmbH. Alles danach ist identisch.
Der nächste Schritt hängt davon ab, wo du stehst. Vor dem Notartermin: Firmenname bei der IHK prüfen lassen und die Gründungskosten-Klausel in den Vertrag aufnehmen. Nach der Eintragung: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung sauber ausfüllen, denn er legt Versteuerungsart und Voranmeldungszeitraum fest. Wenn du beides nicht allein machen willst, rechnen wir im kostenlosen Erstgespräch deine Gründer-Jahrespauschale für das erste Geschäftsjahr konkret durch.

