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Kurze Antwort: Bei einem Festpreis-Steuerberater wie b'steuern kostet die GmbH-Buchhaltung 249 bis 369 Euro pro Monat (Selbststarter, Sorglos oder Vollservice) inklusive Jahresabschluss, Steuererklärungen und Beratung. Klassische Kanzleien rechnen nach StBVV ab: typische Jahreskosten für eine kleine GmbH 7.000 bis 12.000 Euro ohne Preisgarantie. Der Steuerberater übernimmt laufende Buchhaltung, USt-Voranmeldung, Jahresabschluss und Bescheidprüfung — du lieferst Belege per Cloud-Upload aus Pennylane, Lexoffice oder sevDesk.

Was übernimmt der Steuerberater bei der Buchhaltung?

Kurz gesagt: Der Steuerberater übernimmt bei der Buchhaltung die laufende Kontierung und Buchung deiner Belege, die Umsatzsteuer-Voranmeldung, die Lohn- und Gehaltsabrechnung, den Jahresabschluss sowie die Bescheidprüfung. Anders als ein reiner Buchhalter haftet der Steuerberater für seine Arbeit und übernimmt alle steuerrechtlichen Pflichten vollständig.

Du als Unternehmer lieferst die Belege - per Upload, E-Mail oder direkt aus deiner Buchhaltungssoftware. Wie viel Eigenleistung bei dir bleibt, hängt vom gewählten Paket ab. Bei b'steuern gibt es drei Modelle: Selbststarter (du buchst selbst, b'steuern macht Jahresabschluss), Sorglos (b'steuern übernimmt zusätzlich USt-Voranmeldung und monatliche Prüfung) und Vollservice (vollständige Übernahme inkl. Bescheidprüfung).

Im Folgenden findest du die drei Buchhaltungs-Ebenen erklärt, einen vollständigen Kostenvergleich und drei Szenarien für die Paketwahl.

Was bedeutet "Buchhaltung beim Steuerberater" konkret?

Viele Unternehmer denken, sie geben ihre Buchhaltung komplett ab - und sind dann überrascht, wenn sie trotzdem monatlich Stunden damit verbringen, Belege zu sortieren und hochzuladen.

Das liegt an einem Missverständnis: Es gibt nicht "die eine" Buchhaltung. Es gibt drei verschiedene Ebenen - und je nachdem, welche du abgibst, ändern sich der Aufwand, der Preis und die Verantwortung.

Ebene 1: Vorbereitende Buchhaltung

Alles, was vor dem eigentlichen Buchen passiert: Belege sammeln, digitalisieren, kategorisieren, Kontoauszüge aufbereiten. Diese Aufgabe liegt in den meisten Modellen beim Unternehmer selbst - auch wenn ein Steuerberater die spätere Buchung übernimmt.

Ein entscheidender Faktor: Je besser deine Unterlagen vorbereitet sind, desto günstiger wird die Buchhaltung. Weniger Rückfragen bedeuten weniger Kosten.

Ebene 2: Laufende Buchhaltung

Das eigentliche Buchen: Einnahmen und Ausgaben werden als Buchungssätze erfasst, Konten abgestimmt, Fehler korrigiert. Die Buchführung bildet die Grundlage für Jahresabschlüsse und betriebswirtschaftliche Auswertungen. Der Steuerberater ist dabei für die Einhaltung steuerrechtlicher Vorschriften verantwortlich.

Ebene 3: Abschlussarbeiten

Jahresabschluss, Steuererklärungen, Bescheidprüfung - das ist der Teil, den die meisten Unternehmer abgeben, und den auch fast alle Steuerkanzleien übernehmen. Der Steuerberater übernimmt hier die Erstellung aller notwendigen Unterlagen und sorgt für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

Das Wichtigste vorab: Selbst wenn du alles abgibst, bleibt eine Mindestaufgabe bei dir. Du musst Belege liefern - per E-Mail, Upload oder direkt in einer Software. Wie das konkret aussieht, hängt vom gewählten Modell ab.

Was kostet Buchhaltung beim Steuerberater? Der vollständige Kostenvergleich

Das ist die Frage, die fast jeder stellt - und auf die fast niemand eine ehrliche Antwort gibt. Hier kommt sie.

Klassische Kanzlei: Was du wirklich zahlst

Traditionelle Steuerberater rechnen nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab. Das klingt nach Klarheit, ist in der Praxis aber das Gegenteil - denn die Abrechnung basiert auf Zeitaufwand, Gegenstandswert und dem Umfang der Buchhaltungsarbeiten. Stundensätze und Gebühren variieren je nach Region, Unternehmensgröße und Komplexität der Buchführung.

Was das für eine kleine GmbH bedeutet:

  • Laufende Buchhaltung: 150 bis 500 Euro monatlich, je nach Belegvolumen
  • USt-Voranmeldung: 80 bis 150 Euro monatlich extra
  • Jahresabschluss (Bilanz, GuV, KSt, UStE): 2.500 bis 5.000 Euro einmalig
  • Bescheidprüfung: 100 bis 200 Euro pro Bescheid
  • Expresszuschlag bei Fristdruck: 100 bis 300 Euro pro Vorgang

Reale Jahreskostenrechnung für eine kleine GmbH bei klassischer Kanzlei: 7.000 bis 12.000 Euro

Das Hauptproblem ist nicht der Preis selbst - es ist die Unplanbarkeit. Du weißt erst am Ende des Jahres, was du wirklich zahlst.

Digitaler Steuerberater mit Festpreis: Was b'steuern kostet

b'steuern arbeitet ausschließlich mit Festpreisen. Kein Stundenhonorar, kein Expresszuschlag, keine Überraschungsrechnung am Jahresende. Paketpreise sorgen für Planungssicherheit und volle Kostentransparenz - du weißt immer, was du zahlst und was darin enthalten ist.

Die Pakete für eine GmbH oder UG im direkten Vergleich:

Was du bekommst Selbststarter Sorglos Vollservice
Preis monatlich 249 € 299 € 369 €
Preis jährlich 2.988 € 3.588 € 4.428 €
Vollständiger Review der Buchhaltung Nein Nein Inklusive
Plausibilitätsprüfung Jährlich Monatlich Monatlich + detailliert
USt-Voranmeldung Nein Inklusive Inklusive
Korrekturbuchungen 120 €/Std 120 €/Std Inklusive
Jahresabschluss + KSt Inklusive Inklusive Inklusive
Offenlegung Bundesanzeiger Inklusive Inklusive
Bescheidprüfung Inklusive
Beratungsguthaben 400 € jährlich
Zum Vergleich: Das Vollservice-Paket kostet 4.428 Euro im Jahr - für denselben Leistungsumfang, für den eine klassische Kanzlei realistisch 8.000 bis 12.000 Euro berechnet.

Buchhaltung beim Steuerberater für Kleinunternehmen: Was kostet es wirklich?

Die Kosten variieren dabei stark: nach Rechtsform (Einzelunternehmer, GmbH, UG), nach Belegvolumen und nach dem gewählten Modell. Kleinunternehmer zahlen deutlich weniger als GmbHs mit Bilanzierungspflicht - aber auch sie profitieren von einem Steuerberater, sobald die Umsatzgrenze von 25.000 Euro in Sicht kommt.

Hier ist, was du als Kleinunternehmer wissen musst.

Die neue Umsatzgrenze ab 2025

Seit dem 1. Januar 2025 gilt die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) bis zu einem Jahresumsatz von 25.000 Euro - vorher waren es 22.000 Euro. Das bedeutet: Wer darunter bleibt, stellt Rechnungen ohne Umsatzsteuer und muss keine USt-Voranmeldung abgeben.

Wichtig: Die Befreiung von der Umsatzsteuer bedeutet keine Befreiung von der Buchführung. Einnahmen und Ausgaben müssen trotzdem vollständig und korrekt erfasst werden - die Frage ist nur, wie.

EÜR statt Bilanz: Was das für dich bedeutet

Kleinunternehmer und Freiberufler erstellen in der Regel eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) statt einer doppelten Buchführung. Das ist deutlich einfacher - aber trotzdem eine steuerliche Pflicht, die korrekt erledigt werden muss.

Was das konkret bedeutet:

  • Alle Einnahmen und Ausgaben chronologisch erfassen
  • Belege aufbewahren (10 Jahre für Buchungsbelege, 6 Jahre für Geschäftsbriefe)
  • Jährlich eine EÜR beim Finanzamt einreichen
  • Umsatzsteuer-Jahreserklärung (auch bei Kleinunternehmern ohne USt-Pflicht relevant)

Was kostet Buchhaltung beim Steuerberater für Kleinunternehmer?

Bei klassischen Kanzleien zahlen Kleinunternehmer typischerweise:

  • Laufende Buchhaltung: 30 bis 150 Euro monatlich
  • EÜR-Erstellung: 300 bis 800 Euro jährlich
  • Einkommensteuererklärung: 500 bis 1.500 Euro jährlich
  • Gesamt jährlich: 1.500 bis 4.000 Euro - nach Stundenaufwand, ohne Garantie

Bei b'steuern zahlen Einzelunternehmer und Freiberufler im Selbststarter-Paket 149 Euro monatlich - EÜR, Einkommensteuererklärung, Gewerbesteuer und jährliche Plausibilitätsprüfung inklusive. Kein Stundenhonorar, kein Expresszuschlag.

Der entscheidende Unterschied für Kleinunternehmer: Du buchst selbst in Lexoffice, sevDesk oder Pennylane - b'steuern übernimmt alles am Jahresende. Das ist das Modell, das für die meisten Kleinunternehmer den besten ROI liefert.

Mehr zu den verschiedenen Kosten von Steuerberatern und Abrechnungsmodellen: Was kostet ein Steuerberater 2026?

Welches Modell passt zu dir? Die drei Szenarien

Die Wahl des richtigen Pakets hängt von drei Faktoren ab: Wie viele Belege du monatlich hast, wie viel Zeit du für Buchhaltung aufwenden willst, und ob du die monatliche USt-Voranmeldung selbst erledigen kannst.

Szenario A: Du hast Zeit und buchhalterisches Grundwissen

Du nutzt bereits Lexware, Lexoffice, sevDesk oder Pennylane. Du buchst selbst, machst deine USt-Voranmeldung und brauchst am Jahresende jemanden, der den Abschluss macht und alles prüft.

  • Passend: Selbststarter ab 249 €/mtl (GmbH)

Was b'steuern übernimmt: Jahresabschluss, Bilanz, GuV, KSt-Erklärung, UStE, jährliche Plausibilitätsprüfung deiner Buchungen.

Was bei dir bleibt: Monatliches Buchen in deiner Software, USt-Voranmeldung.

Wer das nutzt: Gründer in der Frühphase, Einzelunternehmer mit überschaubarem Belegvolumen, Freiberufler und Selbstständige mit buchhalterischem Hintergrund.

Szenario B: Du buchst selbst, willst aber monatliche Kontrolle und keine Fristen-Sorgen

Du buchst in deiner Software, aber du willst nicht selbst die USt-Voranmeldung machen - und du möchtest monatlich wissen, ob deine Buchungen stimmen, bevor sich Fehler auftürmen.

  • Passend: Sorglos ab 299 €/mtl (GmbH)

Was b'steuern übernimmt: Alles aus dem Selbststarter-Paket, plus monatliche USt-Voranmeldung, Zusammenfassende Meldung (ZM), monatliche Plausibilitätsprüfung, Offenlegung im Bundesanzeiger.

Was bei dir bleibt: Monatliches Buchen in deiner Software.

Wer das nutzt:Wachsende GmbHs mit 30 bis 100 Belegen monatlich, Unternehmer, die Fristen delegieren wollen, aber die Kontrolle über ihre Buchungen behalten.

Szenario C: Du willst nichts mehr anfassen

Du leitest ein Unternehmen, das wächst. Buchhaltung ist nicht dein Job - du willst Belege hochladen und fertig. Die zeitintensive Belegverbuchung entfällt komplett, sodass du dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst.

  • Passend: Vollservice ab 369 €/mtl (GmbH)

Was b'steuern übernimmt: Alles aus demSorglos-Paket, plus vollständiger Review aller Buchungen, Korrekturbuchungen inklusive, Bescheidprüfung, 400 Euro Beratungsguthaben jährlich.

Was bei dir bleibt: Belege hochladen (15,90 Euro pro 10 Belege).

Wer das nutzt: Geschäftsführer mit Team, Unternehmen ab 100 Belegen monatlich, alle, die Buchhaltung vollständig aus ihrem Kopf streichen wollen.

Was du deinem Steuerberater liefern musst - egal welches Modell

Selbst beim Vollservice bleibt eine Mindestaufgabe bei dir: Du musst Belege und alle relevanten Unterlagen liefern. Je besser deine Vorbereitung, desto günstiger und effizienter wird die Buchhaltung.

Moderne Cloud-Lösungen machen das einfacher als je zuvor - ortsunabhängiger Zugriff, papierlose Prozesse, automatische Schnittstellen. Hier ist konkret, was du brauchst:

  1. Digitale Belege: Alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen als PDF. Keine Papierstapel, kein Einscannen in schlechter Qualität. Die meisten modernen Tools (Lexoffice, Pennylane, Qonto) erledigen das automatisch.
  2. Kontoauszüge: Monatlich, vollständig, im richtigen Format. Bei Qonto, N26 Business oder Penta passiert das automatisch per Schnittstelle.
  3. Kassenbericht (falls relevant): Wenn du Bareinnahmen hast, brauchst du einen täglichen Kassenbericht. Das ist gesetzliche Pflicht, keine Ausnahme.
  4. Verträge und Einmalvorgänge: Neue Mitarbeiter, Gesellschafterdarlehen, Investitionen - diese Vorgänge musst du aktiv kommunizieren, weil sie nicht automatisch im System auftauchen.

Der Unterschied zwischen den Paketen liegt nicht darin, was du lieferst - sondern was b'steuern damit macht. Im Selbststarter-Paket prüft b'steuern einmal jährlich. Im Vollservice prüft und korrigiert b'steuern monatlich.

Noch nicht entschieden, ob du selbst buchst oder einen Steuerberater nimmst? Im ausführlichen Entscheidungsleitfaden Buchhaltung selber machen oder Steuerberater? Die Entscheidungsregel für Gründer findest du drei klare Entscheidungsregeln, einen Kostenvergleich DIY vs. Hybrid vs. Steuerberater, eine Tool-Übersicht (lexoffice, sevDesk, Pennylane) und eine Risiko-Matrix.

Fazit: Was du jetzt tun solltest

Buchhaltung beim Steuerberater ist keine Frage von "ob" - sondern von "wie viel". Die Auslagerung bietet klare Vorteile: Zeitersparnis, rechtliche Sicherheit, professionelle Unterstützung bei steuerrechtlichen Fragen und die gezielte Nutzung von Steuervorteilen. Paketpreise sorgen dabei für Planungssicherheit - ein klarer Vorteil gegenüber der unvorhersehbaren Stundenabrechnung klassischer Kanzleien.

Die Entscheidung, die du wirklich triffst, ist: Wie viel willst du selbst machen?

  • Du buchst gerne selbst und brauchst nur den Jahresabschluss - Selbststarter ab 249 €/mtl
  • Du willst monatliche Kontrolle und keine Fristen-Sorgen - Sorglos ab 299 €/mtl
  • Du willst Buchhaltung vollständig aus deinem Kopf streichen - Vollservice ab 369 €/mtl

Alle Preise sind Festpreise. Kein Stundenhonorar, kein Expresszuschlag, keine Überraschung am Jahresende.

Im kostenlosen Erstgespräch (15 Minuten) finden wir gemeinsam heraus, welches Modell zu deiner Situation passt - und was du konkret abgeben kannst.

Mehr zur Gesamtkostenlogik nach Rechtsform und Abrechnungsmodell: Was kostet ein Steuerberater 2026?